Bedeutung von Begleiterkrankungen für Aufenthalte in großen Höhen

Im New Engl J Med findet sich eine exzellente Übersichtsarbeit von Andy Luks und Peter Hackett zur Bedeutung von Begleiterkrankungen für Aufenthalte in großen Höhen.

Darüber hinaus wird der State of the Art zur Prävention und Therapie der akuten Höhenkrankheit dargestellt. Der Artikel ist nach einer einfachen, kostenlosen Registrierung beim Journal frei zugänglich. Das Lesen lohnt sich!

Zusammenfassung

Im New Engl J Med findet sich eine exzellente Übersichtsarbeit von Andy Luks und Peter Hackett zur Bedeutung von Begleiterkrankungen für Aufenthalte in großen Höhen. Das Fazit der Autoren ist, dass Höhenaufenthalte für Personen mit bestimmten Begleiterkrankungen auf den ersten Blick vielleicht unmöglich erscheinen, nach einer gründlichen medizinischen Abklärung und einer guten Reiseplanung für viele (wenngleich auch nicht für alle) jedoch möglich werden. Eine Restunsicherheit wird sich nie vermeiden lassen, insbesondere bei Personen, die auf keine früheren Höhenaufenthalte zurückblicken können. Häufig lassen sich jedoch Maßnahmen etablieren, mit denen sich der Gesundheitszustand gut kontrollieren lässt, auf Komplikationen reagiert werden kann und mit denen das Gesundheitsrisiko im Rahmen der Höhenexposition reduziert wird.
Darüber hinaus stellen die Autoren den State of the Art zur Prävention und Therapie der akuten Höhenkrankheit dar. Der Artikel ist nach einer einfachen, kostenlosen Registrierung beim Journal frei zugänglich. Das Lesen lohnt sich!

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Kategorie: Höhenakklimatisation, Medizin der mittleren Höhen, Medizin der extremen Höhen

Datum: 3. Mai 2022

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31. Mai 2022
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