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Gefördertes Projekt: Vorakklimatisation in normobarer Hypoxie zur AMS Prävention

Jänner bis Dezember 2019
Daniel Jochum (Universität Innsbruck, Institut für Sportwissenschaft)
Mitarbeiter: Daniel Jochum (Masterstudium Sportwissenschaft, Universität Innsbruck, Institut für Sportwissenschaft)
Jänner bis Dezember 2019
Daniel Jochum (Universität Innsbruck, Institut für Sportwissenschaft)

Projekttitel: Vorakklimatisation in normobarer Hypoxie zur AMS Prävention

Jänner bis Dezember 2019
Institut für Sportwissenschaften, Universität Innsbruck

Mitarbeiter: Daniel Jochum
(Masterstudium Sportwissenschaft, Universität Innsbruck, Institut für Sportwissenschaft)

 

Eine akute Höhenexposition über 2.500 m kann zum Auftreten der akuten Bergkrankheit (ABK) führen. In den meisten Fällen verläuft die ABK mild, mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit oder Übelkeit, Abgeschlagenheit und Schlafstörungen. Allerdings beeinträchtigen die Symptome das Wohlbefinden der Betroffenen massiv und teilweise können motorische und kognitive Einschränkungen die Sicherheit im Alltag und beim Bergsport negativ beeinflussen. In seltenen Fällen kann es auch zu einem Höhenlungen- oder Höhenhirnödem kommen, welche lebensbedrohlich werden können, wenn keine umgehende Behandlung und ein Abtransport in tiefe Lagen durchgeführt werden.

Neben einer klassischen Akklimatisation (kontinuierlicher Höhenaufenthalt) und/oder medikamentösen Interventionen stellt die Vorakklimatisation in simulierter Höhe eine Möglichkeit dar, das ABK-Risiko zu minimieren. In diesem Zusammenhang wurde kürzlich gezeigt, dass bereits 2 Tage Vorakklimatisation auf 3.000 oder 3.500 m in natürlicher Höhe die AMS-Inzidenz bei einer anschließenden Höhenexposition auf 4.300 m um mehr als 50 % reduzieren kann. Allerdings steht die Effektivität einer Vorakklimatisation in normobarer Hypoxie, welche aus praktischer Sicht leichter anwendbar wäre, nach wie vor unter Diskussion.

Das Ziel dieser Studie ist es daher, die Effekte einer Vorakklimatisation über 2 Nächte in normobarer Hypoxie auf den Schweregrad und die Inzidenz der AMS während eines anschließenden 22-stündigen Aufenthalts auf 4.300 m zu untersuchen.

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