Projekttitel: Effekte einer intermittierenden Hyperoxie auf die Leistungsfähigkeit bei einer fünfminütigen hochintensiven Belastung in normobarer Hypoxie – eine randomisierte Crossover-Studie
Juli bis Dezember 2020
Mitarbeiterin: Sina Schneider
(Masterstudium Sportwissenschaft, Universität Innsbruck, Institut für Sportwissenschaft)
Ein akuter Höhenaufenthalt hat nachteilige Effekte auf die Leistung bei maximalen sowie submaximalen aeroben Belastungen. Somit ist es das Ziel jedes Sportlers, die hypoxiebedingten negativen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit bei aeroben Belastungen (z.B. bei einem Höhentraining nach dem Konzept „Live high – train low“) zu minimieren. Eine interessante Methode, um die hypoxiebedingten negativen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit zu minimieren bzw. zu eliminieren, ist die Zufuhr von zusätzlichem Sauerstoff (Hyperoxie) vor oder während der körperlichen Belastung.
Während einige Studien diese Effekte bei einer körperlichen Belastung in Normoxie untersucht haben, gibt es nur wenige Studien, welche sich auf eine Belastung unter hypoxischen Bedingungen konzentriert haben. Des Weiteren wurde bisher nicht untersucht, welche Auswirkungen nicht-kontinuierliche, sondern wiederholte kurzzeitige Sauerstoffgaben (intermittierende Hyperoxie) auf die Leistungsfähigkeit haben.
Ziel dieser Studie ist es daher zu untersuchen, ob eine intermittierende Zufuhr von zusätzlichem Sauerstoff (5-mal, für jeweils 15 Sekunden) während einer 5-minütigen maximalen Dauerbelastung in Hypoxie (simulierte Höhe 3200 m) die Leistungsfähigkeit im Vergleich zu Placebo beeinflusst.